Demonstration Meinung Potsdam

Demo gegen das Abendland in Potsdam

Der nachfolgende Beitrag stellt die Meinung des Autors dar.

Zuerst einmal das Erfreuliche, Potsdam hat wie so oft zuvor gezeigt, das hier für Rassisten, Rechtextreme und Nazis kein Platz ist. Pegida und Pogida wurde eine klare Absage erteilt und somit allen, die die entsetzlichen Vorfälle in Köln für ihren Rassismus instrumentalisieren wollen.

Aber mal Klartext:

Die braune Brut gehört verachtet und mit demokratischen Mitteln entschieden bekämpft. Man darf sich diesem Pöbel entgegenstellen und lautstark seine Gegenmeinung skandieren.

Also keinen Zentimeter nachgeben, geht schon in Ordnung.

Was sich den Berichten von dieser zuerst friedlich gestarteten (Gegen-)Demo in Potsdam am Montag (11.01.2016) aber entnehmen lässt ist, dass letztlich die Randale die Handlungsweise bestimmt hat.

Fliegende Steine, Zerstörung von Eigentum Dritter – die dummerweise an der Demostrecke wohnen bzw. arbeiten, sind kein Argument, sondern kriminelle Gewalt. Auch durch Demonstranten verletzte Polizisten sind durch nichts zu entschuldigen.

Natürlich kann man darüber streiten, ob die Demo-Route sinnvoll gewählt war und ob die Polizei die Lage unterschätzt hat. Man kann sogar Motive für und gegen Maßnahmen unterstellen.

Aber dieser Exzess hat nur einen Sinn: Randale um der Randale willen, wenn es nur einen schicken Anlass gibt.

Das Ergebnis ist: Mitleid mit der braunen Bande, die in Sicherheit gebracht werden muss (brav gemacht, das nächste Mal wieder über das Regierungsgelände?). Und alle linken Kräfte rein in einen Topf – alles Kriminelle. So einfach ist das.

Es mag die alte Kampftheorie der RAF dahinterstecken, dass man nur die gesellschaftlichen Bedingungen so lange eskalieren muss, bis sich die Bürger gegen den Staat auflehnen. Aber das hat schon vor 40 Jahren nicht funktioniert und da steckte noch viel mehr Pep im politisch denkenden Menschen.

Einigen kann man die linke Bewegung damit nicht.

Bastian

1 Kommentar zu “Demo gegen das Abendland in Potsdam

  1. Thomas Gaul

    Dem kann ich nur beipflichten!

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